Sehenswürdigkeiten

 IN MEINERZHAGEN

Titel SehenswürdigkeitenBroschüre Sehenswürdigkeiten / Bezienswaardigheden in/ Sights worth seeing in
Entdecken Sie die zahlreichen und außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten im Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee (in deutsch, niederländisch und englisch)

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Jesus Christus Kirche, Foto: Stadt MeinerzhagenEvangelische Kirche aus dem 13. Jahrhundert
Beherrschend über die Stadt Meinerzhagen, auf einer Anhöhe gelegen, präsentiert sich die bedeutende romanische Kirche von Meinerzhagen. 1174 wurde Meinerzhagen erstmalig als Pfarrort erwähnt. Diese Emporenbasilika ist das einzige Beispiel dieses Bautyps im Märkischen Kreis und datiert aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Chor der Meinerzhagener Kirche wurde im 15. Jahrhundert, der deutschen Spätgotik, umgestaltet. Der Westturm entstand im 19. Jahrhundert. Die Bauweise der Ev. Jesus-Christus-Kirche, ehemals „Unserer lieben Frau“, ist kulturhistorisch bemerkenswert ebenso wie der achtseitige Taufstein mit mittelalterlichen Säulenstützen in der Apsis. Weitere interessante Informationen finden Sie jetzt auch auf der Homepage» mehr

der Stiftung Jesus-Christus-Kirche. Klicken Sie dazu hier. Besichtigung und Info: Kirchenführer Karl-Heinz Bartsch, zu erreichen unter Tel.: 0 23 54 / 62 51 18:00 bis 21:00 Uhr.

 

Karl vom EbbeKarl vom Ebbe
Die Figur des „Karl vom Ebbe“ symbolisiert den typischen Sauerländer aus früherer Zeit, der mit seiner Kiepe durch das Land zog, um seine Produkte zum Kauf anzubieten.

Die Figur des „Karl von Ebbe“ vereint die verschiedensten Eigenschaften des „typischen“ Sauerländers auf humorvolle Weise und verdeutlicht diese symbolisch im übertragenen Sinne: Da es sich um keine konkrete Person, sondern vielmehr um eine Charakterdarstellung handelte, kann der Betracher verschiedene Merkmale an der Plastik erkennen – so ist die Kiepe mit ebenso typischen Darstellungen der Bevölkerung im Sauerland gefüllt. Es finden sich Handwerker wie Schmied und Stellmacher, Bauern, Bierbrauer und ein Geschichtenerzähler – Menschen, die arbeiten, streiten, musizieren, sich lieben und miteinander feiern.» mehr

In einer Hand und Hosentasche befinden sich zwei Vertreter des Handels bei der Geldübergabe. Der Wanderstock symbolisiert Baum und Wald. Zwei Personen fällen den Stamm oder sägen vielleicht auch am Ast, auf dem sie sitzen.

All diese „kleinen Menschen“ sind eins mit der Person des Karl vom Ebbe, sie symbolisieren die eingeschworene Gemeinschaft der Sauerländer – ein gegenseitiges Stützen und Helfen – und die Stärke, die in dieser Gemeinschaft liegt.

 

Schloß Badinghagen (Außenbesichtigung) Südlich von Meinerzhagen an der Straße nach Gummersbach liegt im Wald der alte Rittersitz Badinghagen, dessen über tausendjährige Geschichte schriftlich dokumentiert ist. Von den ehemals stehenden Gebäuden ist nur noch das kleine Wasserschlösschen erhalten geblieben. Von der Agger gespeiste Gräben und Teiche geben dem Schloß einen romantischen Rahmen. Das Schloss ist gut zu Fuß zu erreichen. Es befindet sich in Privatbesitz und ist von außen zu besichtigen.

 

 

 

 

Listringhausen (2)Gut Listringhausen(Außenbesichtigung) Über den zweiten Rittersitz bei Meinerzhagen werden erst im Jahre 1621 urkundliche Eintragungen gefunden. In dieser Urkunde wird es vom Kurfürsten von Brandenburg als Rittergut anerkannt. Der damalige Besitzer war Friedrich von Neuhoff gen. Ley. Listringhausen befindet sich im Privatbesitz und ist nur von außen zu besichtigen.

 

 

 

Knochenmühle in Mühlhofe, Foto: Stadt MeinerzhagenDie Knochenmühle Mühlhofe Was ist eine Knochenmühle, warum sollte man Knochen zermahlen, wird sich der moderne Mensch fragen. Nun, die hiesigen Äcker waren nicht besonders ertragreich, deshalb mussten sie, um eine einigermaßen lohnenswerte Ernte zu erbringen immer wieder gedüngt werden. Dies geschah von alters her über die „Miste“ der Nutztiere.

Im Jahre 1870 erst wurde die Wirkung von Knochen als Düngemittel bekannt. Die Knochenmühle entstand dann gegen Ende des 19.Jahrhunderts, ist aber eigentlich keine Mühle, sondern eine Stampfe. Die dort erzeugten Knochenpartikel sind zwar noch verhältnismäßig grob, aber schon als Dünger verwendbar. Sollten sie noch kleiner werden, gab man sie anschließend in eine mit Steinen gefüllte Trommel, welche die Knochen weiter zerkleinerte. Angetrieben» mehr
wurde die Mühle mittels Wasserkraft, über ein Wasserrad, welches mit Wasser über einen Abzweig, ca. 500 m bachaufwärts versorgt wird. Dort ist ein Teich gebaut worden, der die Steuerung des Rades mittels eines Wehres zuläßt. Die Knochenmühle in Meinerzhagen-Mühlhofe hat Seltenheitswert: Sie ist das letzte in Westfalen erhaltene technische Kulturdenkmal ihrer Art. Die Mühlenanlage – restauriert und funktionsfähig – wurde etwa 1837 mit ihrem Stampfwerk für tierische Knochen erbaut. Bis 1939 wurde dort Knochenmehl als organischer Dünger für die Landwirtschaft hergestellt. Die Knochenmühle kann nur nach Voranmeldung und zu bestimmten offiziellen Anlässen besichtigt werden. Zum Beispiel am Tag des offenen Denkmals am Pfingstmontag und am 2. Sonntag im September eines jeden Jahres. Der jetzige Eigentümer der Knochenmühle ist die Familie Weidauer. Führungen für Interessenten führt der Heimatverein nach Absprache durch.
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Kapelle St. Maria Magdalena – GrotewieseKapelle St. Maria Magdalena – Grotewiese
Von Attendorn kommend, erhöht auf einem Bergbuckel, sieht man die kleine Kapelle St. Maria Magdalena schon von Weitem als leuchtend weißen Punkt im Grünen. Die Natur ringsum wurde atmosphärisch in den neugotischen Bau, der in den Farbtönen der Umgebung gehalten ist, integriert: Wohin man schaut, sieht man Blätter und Blüten. So bietet die Kapelle in Grotewiese einen Ort der Muße, in der man sich dem ganz privaten Gebet und der Ruhe widmen kann. In ein ausliegendes Fürbittenbuch können Gedanken eingetragen werden.» mehr

In den vergangenen Jahrzehnten sind in Umgebung der Kapelle in Grotewiese zahlreiche Glaubeszeichen hinzu gekommen, die zu einer persönlichen Suche und Entdeckung einladen.

Öffnungszeiten:
Ganzjährig von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Kontaktadresse:
Verein der Freunde und Förderer der Kapelle
St. Maria-Magdalena Grotewiese e. V.
Grotewiese 5
58540 Meinerzhagen
Tel.: 02358/276792
Email: info(at)kapelle-grotewiese.de

 

Kornbrennerei KrugmannKornbrennerei Krugmann
Als erstes Unternehmen in Meinerzhagen meldete Peter Friedrich Krugmann I. im Jahr 1867 eine Destille an und gründete eine Brennerei, in der bis zum heutigen Tag unter dem Markennamen Krugmann unterschiedlichste Spirituosen hergestellt und weltweit exportiert werden. Ihre lange Tradition am Standort und die Entwicklung vom Familienbetrieb zum international agierenden Unternehmen lassen sich bei einer Brennereibesichtigung ideal nachvollziehen.

FischbauchbrückeFischbauchbrücke
Erinnerungen an vergangene Zeiten kommen beim Anblick der Fischbauchbrücke auf, die östlich von Meinerzhagen im Verlauf der eingleisigen DB-Nebenbahnstrecke Meinerzhagen-Krummenerl liegt. Sie wurde in den Jahren 1912 – 1914 erbaut und ist als technisches Baudenkmal geschützt. Charakteristisch ist das Stahlfachwerk, das auf zwei Teilstrecken aus gradlinigen Überbauten und dazwischen angeordnet aus einem nach unten gerichteten Fischbauchträger besteht. Ergänzt wird das Stahlfachwerk durch eine nach Westen anschließende Massivbogenbrücke, bestehend aus zwei Brückenbögen mit Betonkern und Bruchsteinverkleidung. Brücken mit solchen Tragwerken sind in der Bundesrepublik Deutschland nur in geringer Stückzahl vorhanden.

Potsdamer PlatzPotsdamer Platz in Meinerzhagen-Valbert
Der Potsdamer Platz war zu Zeiten, als der Durchgangsverkehr noch durch die Ortslage Valbert lief, die zentrale Straßenkreuzung im Ortskern. Hier trafen die Landstraße Meinerzhagen/Attendorn, die Landstraße von Herscheid über das Ebbegebirge und 2 Ortsstraßen aufeinander. Der Durchgangsverkehr ist schon seit Langem umgeleitet. Mit einer ansprechenden Neugestaltung des Platzes im Jahr 2006 hat sich ein attraktiver Aufenthaltsort mit einem Brunnen, Bänken, Beeten und den Skuplturen „Ingrid und Fred“ im Ortskern ergeben.

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Denkmalplatz ValbertDenkmalplatz Valbert
Der Denkmalplatz liegt als attraktive Grünfläche im Ortskern von Valbert. Er ist in Teilbereichen noch von sehenswerter historischer Ortskernbebauung umgeben und lädt mit seinem alten Eichenbestand zum Verweilen ein. Bis ca. 1870 stand auf der Fläche noch die alte romanische St.-Nikolaus-Kirche. Nach deren Abbruch entwickelte sich der Platz zum zentralen Treffunkt im Dorf. So wird der Platz noch heute durch die nach 1870 errichtete klassizistische Statue der Germania, die an die Kriegsjahre 1866 und 1870/71 sowie an die Gefallenen aus der Ortslage Valbert erinnert, geprägt.

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Ev. Kirche ValbertEv. Kirche Valbert
Die Existenz einer christlichen Gemeinde in Valbert ist bereits seit rund 1000 Jahren belegt; die erste Steinkirche auf dem Denkmalplatz wurde um 1200 erbaut. Seitdem steht ein Gottehaus auf dem Platz im Ortskern Valberts.Die heutige Kirche wurde im Jahr 1959 eingeweiht, nachdem die vorherige Kirche abgebrannt war. Sie bildet bis zum heutigen Tag das Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde Valberts.

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Volme Quelle, Foto TV Biggesee-ListerseeVolmequelle Die SGV-Abteilung Meinerzhagen beschloss im Jahr 1936, die Volmequelle am Volmehof einzufassen, und übertrug dem Gärtnermeister Müller die Planung und Durchführung der Arbeiten. Am 04. Juli 1937 konnte die Anlage im Rahmen eines Bezirksfestes unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit feierlich eingeweiht werden. Seit dieser Zeit wird die Anlage, die gern von auswärtigen Besuchern und Einheimischen aufgesucht wird, von Mitgliedern der SGV-Abteilung Meinerzhagen mit Unterstützung der Stadt Meinerzhagen in Stand gehalten. Zwei geschnitzte Hinweisschilder am Fritz-Paulmann-Weg weisen den Besuchern den Weg zur Quelle. Die Volme hat eine Länge von 48 km, sie mündet bei Vorhalle in die Ruhr. Ihre Quelle liegt bei 465 m ü. NN, ihre Mündung bei 91 m. Ihr Einzugsgebiet umfasst 412 qkm,» mehr

darin liegen fünf Talsperren: Jubach-, Glör-, Ennepe-, Hasper- und Heilenbecker-Talsperre mit einem Gesamtfassungsvermögen von 18,25 Mio. cbm. Die Abflussmenge der Volme beträgt im Mittel 777.600 cbm am Tag, das ergibt 283.824.400 cbm im Jahr.

 

inti huatanaInti – Huatana / Rastplatz der Sonne „Ja, so wollte ich es. Und ich wollte in dieser rechteckigen Form darüber…die Intensität ihrer Strahlen einfangen. Dadurch nämlich, dass dieses abgeschirmte Sonnenlicht immer noch ein wenig durch die Fläche schimmert, und der Dunst über der verschleierten Sonne leicht nach oben zieht – ein Zeichen ihrer Wärme gewissermaßen -, entsteht… sozusagen ein Rastplatz der Sonne“.» mehr

Dies sagt der peruanische Künstler Antonio Maro zu seinem Kunstwerk, das er auf der heb-, bzw. senkbaren Bühnentrennwand des Stadthallensaales gestaltet hat. Es ist eine ungewöhnliche Kunstschöpfung, 18 m breit und 6 m hoch in Öl auf dem eisernen Vorhang entstanden. Der 1928 in Peru geborene Künstler kam 1950 im Zuge seines medizinischen Studiums nach Deutschland, wo er nebenbei unter anderem auch bei Willi Baumeister studierte, bei dem er seinen Stil entwickelte, dessen Technik ihn in monumentalen Bildräumen Erfahrung sammeln ließ. Der Auftrag der Stadt Meinerzhagen stellte ihn vor eine noch größere Aufgabe, als er sie gewohnt war. Bei der Entstehung des Bildes mußte der Künstler, der von seinem Sohn unterstützt wurde, einige Krisen überwinden. Das größte Problem für Antonio Maro wurde die Diskrepanz der herrischen, das Land verbrennenden Sonne in Peru und der wärmenden, lebensspendenden Sonne in unseren Kreisen. Sollte jemand keinen Zugang zu dem Werk finden, hier ein Zitat Maro´s, das vielleicht als Schlüssel dienen kann: „Wichtig ist es nicht! Farben und Formen gehen sowieso ihre eigenen Wege, weil sie Schöpfungen sind, also lebendig, wie der Prozess selbst lebendig war, der sie hervor gebracht hat.“ Interpretationshilfe von Hermann Josef Lobner: Der in Peru von einer indianischen Mutter geborene Künstler hat die inkaische Mythologie als Kind in sich aufgenommen. Der Titel des Bildes zeugt davon, denn ein „Inti huatana“ war im inkaischen Zeremonialraum der Platz, an dem der Sonnenlauf und -stand beobachtet wurde. Die Sonne war die höchste Gottheit und der Herrscher, der Inka, war die Personifizierung dieser Gottheit. Er war der „Sohn der Sonne“. Starb der Inka, so wurde seine mumifizierte Leiche in der Hockstellung im Sonnentempel der Hauptstadt Cusco in eine Nische gestellt und mit Goldplatten und kostbarem Schmuck bekleidet, Der Künstler gibt -abgesehen vom Bildtitel- keine Interpretationshilfen, aber: Diese Gedanken vorangestellt, lassen das Bild mit seinen großen, plastisch wirkenden Blöcken als die Abstraktion einer inkaische Stadtlandschaft erscheinen, die von dem goldenen und schmuckbehangenen Bildnis des Inka beherrscht wird. Hier hat die (personifizierte) Sonne ihre Ruhe gefunden. Das Bild zeigt also das Zentrum einer uns weitgehend fremden Kultur. Einmal mehr kommt hier der das gesamte künstlerische Schaffen Maros beherrschende Gedanke, zwischen den beiden Kulturen, die seinen Heimatkontinent prägen, zu vermitteln, zum Ausdruck.
Halli Hallo

ListertalsperreListertalsperre Das Quellgebiet der Lister ist das Hochmoor „Grundlose“ im Ebbegebirge bei Meinerzhagen – Willertshagen. Im Jahr 2012 ist die Listertalsperre 100 Jahre alt geworden.

Sie ist die erste hier gebaute Talsperre. Unmittelbar hinter der Staumauer beginnt der Staubereich der Biggetalsperre. Das Wasser der Biggetalsperre steht bis an die Außenmauer der Listertalsperre. Die Listertalsperre ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie lädt jedes Jahr zahlreiche Besucher zum Segeln, Angeln, Surfen und Schwimmen ein.» mehr

Am Listersee gibt es mehrere Campingplätze, das Ferienhausgebiet „Heiligenberg“ und sehr schöne mit Blick auf den See gelegene Ferienhäuser und -wohnungen. Badestrände befinden sich in Hunswinkel, Windebruch und Heiligenberg. Der Bootssteg in Windebruch hat 24 Anlegeplätze für Segelboote. Davon sind zurzeit 10 neu zu vermieten. Am Steg gibt es eine Liegewiese und Toiletten, und zum nächsten Campingplatz sind es nur drei Minuten. Nähere Infos erfragen Sie bitte unter Tel.: 0 23 58 / 70 54.

 

genkelLuftDer Wasserlehrpfad an der Genkeltalsperre Vor über 50 Jahren entschloss sich der Aggerverband, eine Talsperre für die Trinkwasseraufbereitung zu bauen. Schon bald war klar, dass ihr Standort im Genkeltal liegen soll – und so baute man Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts die Genkeltalsperre. Seit 1953 wird hier Rohwasser entnommen und im benachbarten Wasserwerk Erlenhagen zu Trinkwasser aufbereitet. Die Versorgung» mehr

der Städte Gummersbach, Bergneustadt, Meinerzhagen sowie der Gemeinde Marienheide und mehrerer Randgebiete anderer Kommunen mit einwandfreiem Trinkwasser ist seither gesichert. In den letzten Jahrzehnten hat sich aufgrund des besonderen Schutzes von Trinkwassertalsperren und ihrer Einzugsgebiete ein Kleinod für Pflanzen und Tiere entwickelt. Auch die Menschen haben die Bedeutung dieses Naherholungsgebiets erkannt, und täglich besuchen Wanderer, Sportler und Naturliebhaber ihre Randwege und genießen die erholsamen Stunden an diesem idyllisch gelegenen Platz, der stellenweise sogar Urwaldcharakter bietet. Da die Genkeltalsperre im Jahr 2003 ihren 50. Geburtstag feierte, hatte sich der Aggerverband überlegt, mit Hilfe eines „Wasserlehrpfades“ die Genkeltalsperre den Menschen noch näher zu bringen. An insgesamt 13 Standorten gibt es in anschaulichen Bildern und Texten unterschiedlichste Informationen. Häufig auftauchende Fragen, wie z.B. „Was macht der Aggerverband?, Woher kommt das Wasser aus der Leitung?, Wie wird eine Talsperre bewirtschaftet?“, aber auch: „Wie sicher sind unsere Talsperren? Wie werden die Bauwerke überwacht?“ werden hier beantwortet. Dieser Lehrpfad für alle Interessierten und besonders für die „nächste Generation“ stellt die Arbeit des Verbandes und derjenigen dar, die sich mit der Thematik „Trinkwasser“ beschäftigen.

 

Halli Hallo

Fuerwigge_1-LuftFürwiggetalsperre Zu den vier Talsperren, die um die Jahrhundertwende von der Industrie angelegt wurden, um die Energie für die mit Wasserkraft getriebenen Maschinen in den Betrieben des Versetals zu speichern, gehört die Fürwiggetalsperre, die 1904 eingeweiht wurde. Deshalb wurde dieses Sperrwerk ursprünglich auch als „Versetalsperre“ bezeichnet, später aber, als die neue Versetalsperre zwischen Lüdenscheid-Treckinghausen und Neuemühle gebaut wurde, nach einem Zufluss in „Fürwiggetalsperre“ umbenannt. Professor Intze hatte die Pläne zu dem Bauwerk entworfen. Die leicht gekrümmte Sperrmauer aus schwerem und wetterbeständigem blauem Grauwackegestein aus einem benachbarten Steinbruch mit 166 m Länge und 29 m Höhe hält zwischen dem Jüberg und Heide das Wasser aus den Sickerquellen und fünf kleinen Zuflüssen in der kleinsten der heutigen Trinkwassersperren des Landes auf.» mehr

Während die Sohle eine Breite von fast 20 Metern hat, misst die Krone nur 4 m Breite, auf der zwei Schieberhäuschen zu sehen sind. Dahinter liegt eine Fläche von 177.000 qm Wasserfläche. An der tiefsten Stelle misst man fast 24 Meter! Da die Fürwiggetalsperre eine reine Trinkwasseranlage ist und eine Wasserschutzzone festgelegt wurde, ist Baden und Bootfahren nicht erlaubt. Dennoch ist die waldreiche Umgebung für das Wandern und Spazierengehen sehr reizvoll. Ein Uferrandweg von 4,1 km Länge kann zum Joggen, aber auch von Radfahrern genutzt werden.

 

"Umspannhaus Neuhohlinden"Umspannhaus Neuhohlinden
Das ehemalige Umspannhaus befindet sich in der Ortslage Neuhohlinden. Im Jahr 1926 durch die Elektromark im expressionistischen Stil errichtet, stellt sich das Gebäude als Kubus mit einem aufgesetzten, eingezogenen, sechseckigen Turm mit einer Dacheindeckung aus Kupfer dar. Auf dem Turmhelm steht eine Windrose mit Wetterfahne. Die Wand weist zum Nordosten hin schmal verlaufende, senkrechte Öffnungen auf. Das ehemalige Backsteingebäude ist heute schlicht verputzt

 

Meinhardus-Mattenschanzen
Meinhardus-Schanze, Foto: Stadt Meinerzhagenseit 1925 im Skileistungszentrum des Westdeutschen Skiverbandes
1912: Erste Errichtung einer Naturschanze (Sprunghügel) am Volmekopf
1925:
Erstes großes Springen auf der neu hergerichteten Schanze am heutigen Standort
1926: Erster Umbau der Sprungschanze
1930: Errichtung einer neuen großen Schanze
1932: Bau einer Jugendschanze, Einweihung mit Eröffnungsspringen am 13. März 1932
1958: Inbetriebnahme der großen Mattenschanze mit Eröffnungsspringen im März
1962: Baubeginn einer Mattenanlage an der kleinen Jugendschanze. Im September Eröffnungsspringen
1964: Umbau der großen Schanze in eine Mattenschanze, damals größte Mattenschanze der Bundesrepublik 20.09.1964 Eröffnungsspringen, Höhe des Sprungturmes ca. 38 m Anlaufgeschwindigkeit ca. 70 – 75 km, größte Sprungweite ca. 66 – 68 m

1983: Neuprofilierung der Anlaufspur und Anpassung der Auslauffläche, Bau einer Trainertribüne und Neubau des Schanzenanlaufturmes der großen Mattenschanze
1992: Verlegung einer Porzellanlaufspur auf der großen Schanze
1995: Verlegung einer Porzellananlaufspur auf der kleinen Schanze
2002/2003: Anpassung des Auslaufs an die FIS-Normen