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Neue Strategie für den Tourismusverband Biggesee-Listersee

Die Zweckverbandsversammlung des Tourismusverbandes hat eine neue strategische Ausrichtung für die Arbeit des Zweckverbandes beschlossen. Das im Oktober vorgestellte Strategiepapier, das durch ein Fachbüro im Oktober vorgelegt worden ist, wurde in der Dezembersitzung der Versammlung beschlossen. Kern der neuen Strategie ist eine stärkere Priorität auf Vermarktungsaktivitäten und die Vernetzung der touristischen Akteure an Bigge und Lister.

Dafür kristallisieren sich drei Handlungsfelder neben den bestehenden besonders heraus. Der Zweckverband soll erstens den Kontakt zu den touristischen Betrieben und den Kommunen intensivieren. Zweitens soll das komplette Außenmarketing für das Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee vom Zweckverband übernommen werden. Ein dritter Schwerpunkt soll in der Schaffung von Angeboten und Paketen in Zusammenarbeit mit den Betrieben bestehen. Hierzu soll die Aufgabenabgrenzung zwischen dem Zweckverband und den örtlichen Tourist Informationen unter die Lupe genommen werden, um Synergien besser nutzen zu können.

Der Zweckverbandsvorsteher Herr Pospischil (Bürgermeister der Hansestadt Attendorn) teilt dazu mit, dass es darum gehe, sich als maßgeblicher Ansprechpartner für die Betriebe zu positionieren, Impulse für die weitere Entwicklung der Region zu geben, weiterhin Netzwerkarbeit zu betreiben und sich auf die Vermarktung zu konzentrieren.

Imke Grotelüschen, Geschäftsführerin des Tourismusverband Biggesee-Listersee, sagte dazu: „Es ist richtig und wichtig, dass die Aufgaben des Tourismusverbandes Biggesee-Listersee in regelmäßigen Abständen beleuchtet und neu justiert werden. Nur so ist es möglich, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben, die dazu führen, dass wir das Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee weiterhin marktgerecht und kontinuierlich unter der Dachmarke Sauerland vermarkten können.“

Der Tourismusverband Biggesee-Listersee wurde 2012 im Zuge der REGIONALE 2013 gegründet und hat im Januar 2014 die operative Arbeit aufgenommen.

Der Anlass zur Erarbeitung eines Strategiekonzeptes lässt sich im Wesentlichen durch drei Punkte begründen:  Zum einen durch die Entscheidung der Stadt Meinerzhagen im Verband zu verbleiben, zum zweiten durch den Eintritt der Gemeinde Wenden in den Zweckverband, der eine Überarbeitung und Anpassung der Ausrichtung sinnvoll mache. Als Letztes der Ablauf der Förderperiode der REGIONALE 2013, nach der ebenfalls eine Neuausrichtung der zukünftigen Aufgabenschwerpunkte erforderlich würde.