Alle Artikel von grotelueschen

Ruhrverband

Eisflächen nicht betreten

Eine Mitteilung des Ruhrverbandes

An unseren Talsperren haben sich vor allem auf den Vorbecken bereits Eisflächen gebildet, die sich weiter ausdehnen werden. Wir weisen daher aus aktuellem Anlass darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen ebenso wie das Schlittschuhlaufen auf den Stauseen und Talsperren lebensgefährlich und verboten ist.
Die Gefahr, dass eine scheinbar tragfähige Eisfläche plötzlich nachgibt, besteht grundsätzlich bei jedem See oder Teich. Bei Talsperren und Stauseen ist das Risiko jedoch besonders hoch. Denn während die Eisschicht auf einem natürlichen Gewässer immer weiter in die Tiefe vordringen und langsam einen tragfähigen Untergrund bilden kann, reißt die Eisschicht auf einer Talsperre oder einem Stausee wegen des schwankenden Wasserspiegels immer wieder auf. Durch die Risse steigt Wasser empor und bildet eine neue, dünnere Eisschicht, die bei Belastung natürlich leicht wieder brechen kann.

Das Betreten der Seen ist jedoch nicht nur leichtsinnig und gefährlich, es sollte auch aus Naturschutzgründen tabu sein. Wenn die Seen zugefroren sind, ziehen sich die Wasservögel auf die noch freien Stellen zurück. An diesen letzten „Fluchtstellen“ werden die Vögel durch den Menschen empfindlich gestört. Deshalb bitten wir alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger nachdrücklich darum, die Eisflächen an den Gewässern nicht zu betreten – und sei es nur, um Kindern kein schlechtes Beispiel zu geben!

carnival-1997887_1280

Karneval geht in die heiße Phase

Das Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee ist eine Hochburg im Karneval. Jetzt gehen die Veranstaltungen und der Straßenkarneval los.

Es starten die Prunksitzungen, der große Umzug in  Drolshagen, der Rosenmontagsumzug in Schönau-Wenden,  der Attendorner Veilchendienstagszug oder die Kinderkarnevalsumzüge… da ist für jeden etwas dabei!

Unter http://biggesee-listersee.com/events/ sind alle Events gelistet!

Wir wünschen viel Spaß in der närrischen Zeit!

hauptlogo

Neue Strategie für den Tourismusverband Biggesee-Listersee

Die Zweckverbandsversammlung des Tourismusverbandes hat eine neue strategische Ausrichtung für die Arbeit des Zweckverbandes beschlossen. Das im Oktober vorgestellte Strategiepapier, das durch ein Fachbüro im Oktober vorgelegt worden ist, wurde in der Dezembersitzung der Versammlung beschlossen. Kern der neuen Strategie ist eine stärkere Priorität auf Vermarktungsaktivitäten und die Vernetzung der touristischen Akteure an Bigge und Lister.

Dafür kristallisieren sich drei Handlungsfelder neben den bestehenden besonders heraus. Der Zweckverband soll erstens den Kontakt zu den touristischen Betrieben und den Kommunen intensivieren. Zweitens soll das komplette Außenmarketing für das Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee vom Zweckverband übernommen werden. Ein dritter Schwerpunkt soll in der Schaffung von Angeboten und Paketen in Zusammenarbeit mit den Betrieben bestehen. Hierzu soll die Aufgabenabgrenzung zwischen dem Zweckverband und den örtlichen Tourist Informationen unter die Lupe genommen werden, um Synergien besser nutzen zu können.

Der Zweckverbandsvorsteher Herr Pospischil (Bürgermeister der Hansestadt Attendorn) teilt dazu mit, dass es darum gehe, sich als maßgeblicher Ansprechpartner für die Betriebe zu positionieren, Impulse für die weitere Entwicklung der Region zu geben, weiterhin Netzwerkarbeit zu betreiben und sich auf die Vermarktung zu konzentrieren.

Imke Grotelüschen, Geschäftsführerin des Tourismusverband Biggesee-Listersee, sagte dazu: „Es ist richtig und wichtig, dass die Aufgaben des Tourismusverbandes Biggesee-Listersee in regelmäßigen Abständen beleuchtet und neu justiert werden. Nur so ist es möglich, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben, die dazu führen, dass wir das Natur-Erlebnisgebiet Biggesee-Listersee weiterhin marktgerecht und kontinuierlich unter der Dachmarke Sauerland vermarkten können.“

Der Tourismusverband Biggesee-Listersee wurde 2012 im Zuge der REGIONALE 2013 gegründet und hat im Januar 2014 die operative Arbeit aufgenommen.

Der Anlass zur Erarbeitung eines Strategiekonzeptes lässt sich im Wesentlichen durch drei Punkte begründen:  Zum einen durch die Entscheidung der Stadt Meinerzhagen im Verband zu verbleiben, zum zweiten durch den Eintritt der Gemeinde Wenden in den Zweckverband, der eine Überarbeitung und Anpassung der Ausrichtung sinnvoll mache. Als Letztes der Ablauf der Förderperiode der REGIONALE 2013, nach der ebenfalls eine Neuausrichtung der zukünftigen Aufgabenschwerpunkte erforderlich würde.